Innere Antreiber: Warum wir manchmal gegen unser Bauchgefühl handeln

m Newsletter vom Mai habe ich bereits angekündigt, dass ich das Thema innere Antreiber noch etwas ausführlicher vorstellen möchte. Das ist mir besonders wichtig, weil mir diese Muster in meinen Coachings immer wieder begegnen.
Kennen Sie Situationen, in denen Sie etwas tun, obwohl Sie eigentlich spüren, dass es nicht das Richtige für Sie ist? Vielleicht sagen Sie Ja, obwohl Sie Nein meinen. Vielleicht übernehmen Sie noch eine Aufgabe, obwohl Ihr Kalender längst voll ist. Oder Sie arbeiten bis spät in die Nacht, weil etwas „noch nicht gut genug“ erscheint.

Wenn alte Muster unser Handeln bestimmen

Diese Woche hatte ich ein Training zum Thema „Führung“. Gemeinsam haben wir anhand von Praxisbeispielen erarbeitet, wie Führungskräfte wirksam mit ihren Mitarbeitenden kommunizieren können.
Eine Teilnehmerin und Führungsperson brachte eine Situation aus ihrem Arbeitsalltag ein: Es ging darum, einer Mitarbeiterin Grenzen zu setzen, die sich immer wieder über ihren Tourenplan beschwert, obwohl dazu bereits mehrere Gespräche stattgefunden hatten.

Junge Stimmen über Verlust, Trauer und das Weiterleben

Was macht eigentlich eine Caring Community aus? Eine zentrale Dimension dieser Frage zeigt sich im Umgang mit den verletzlichsten Mitgliedern unserer Gesellschaft: mit schwerstkranken und sterbenden Menschen ebenso wie mit ihren Angehörigen und den Trauernden. Genau hier setzt die Idee der Caring Community Köln an. Ziel ist es, die Stadtgesellschaft darin zu stärken, Sterben, Tod und Trauer bewusster und kompetenter zu begegnen.

Resilienz: Die Tür zur inneren Stärke

Resilienz ist die Fähigkeit, flexibel mit Stress umzugehen und Krisen ohne bleibende Schäden zu bewältigen. Im Kern beschreibt sie unsere psychische Widerstandskraft, also das Vermögen, auch unter schwierigen Bedingungen handlungsfähig und stabil zu bleiben.

Pflegegrad im Blick: Clever durch die Begutachtung kommen

Immer wieder erlebe ich es, dass Menschen auf Unterstützung verzichten, obwohl ihnen Leistungen der Pflegeversicherung zustehen würden. Unsicherheit, falsche Vorstellungen oder auch Scham führen dazu, dass kein Antrag gestellt wird und wertvolle Hilfe ungenutzt bleibt.

Gute Vorsätze und der Rubikon: Warum wir oft am Ufer stehen bleiben

Das neue Jahr ist da und mit ihm vielleicht wieder einmal Vorsätze wie „Ich möchte mich gesünder ernähren und mehr Sport treiben“, „Ich möchte mich endlich einem neuen Hobby widmen“ oder „Weniger Stress und mehr Achtsamkeit wären gut“.
Auch ich ertappe mich immer wieder dabei, das neue Jahr als Motivation für Veränderungen zu sehen. Inzwischen weiß ich jedoch, dass zwischen einem guten Vorsatz und seiner Umsetzung einige ganz persönliche Hürden liegen.

Den eigenen Abschied gestalten – nur für den Fall …

Das Kinderbuch „Ente, Tod und Tulpe“ von Wolf Erlbruch beginnt mit einem besonderen Dialog: Schon länger hatte die Ente so ein Gefühl. „Wer bist du – und was schleichst du hinter mir her?“

Zwischen Glanz und Not: Ein Blick hinter die weihnachtlichen Lichter

In meinem letzten Newsletter habe ich über das Thema Einsamkeit gesprochen, ein Gefühl, das viele Menschen besonders in den dunklen Wintermonaten und vor allem in der Weihnachtszeit intensiver erleben.

Einsam oder allein? – Wie wir in Kontakt bleiben

In unserer vernetzten Welt fühlen sich viele Menschen einsamer als je zuvor. Dabei ist Alleinsein nicht dasselbe wie Einsamkeit. Alleinsein kann wohltuend und stärkend sein, Einsamkeit dagegen entsteht dort, wo Verständnis und Mitgefühl fehlen.

Eigensinn – was wir von einem Dackel lernen können

Mein Dackel Balou hat mich rund 15 Jahre begleitet. Und ja, ich könnte unzählige Geschichten über seinen Eigensinn erzählen. Eine davon: Wir standen vor der Haustür, ich dachte nur: „Schnell raus, kleine Runde drehen, dann geht’s weiter.“ Balou dagegen hatte andere Pläne.

Lebensthemen

Menschen mit Demenz: Was jede Phase braucht

Menschen mit Demenz: Was jede Phase braucht

Menschen mit Demenz haben dieselben Bedürfnisse wie alle anderen, können sie aber oft nicht klar äußern. Statt über Worte zeigen sie durch ihr Verhalten, was sie brauchen. Um gut mit ihnen in Kontakt zu treten, ist es wichtig, ihre individuelle Ausdrucksweise zu verstehen. Dabei helfen die vier Phasen des Ich-Erlebens nach Dr. Cora van der Kooij.

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Was ist eine Demenz?

Was ist eine Demenz?

Der Begriff „Demenz“ wird im Alltag häufig verwendet – oft mit Aussagen wie: „Ach, der ist doch dement“ oder: „Sie hat Alzheimer“. Doch was genau steckt dahinter? Demenz ist nicht gleich Demenz.
Hinter dem Begriff verbirgt sich keine einzelne Erkrankung, sondern ein Symptomenkomplex, der bei verschiedenen Erkrankungen auftreten kann – die bekannteste davon ist die Alzheimer-Krankheit. Doch nicht jede Vergesslichkeit im Alter ist gleich eine Demenz, und auch eine Depression kann ähnliche Symptome hervorrufen.

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Achtsame Kommunikation – Bedürfnisse & Gefühle verstehen

Achtsame Kommunikation – Bedürfnisse & Gefühle verstehen

In meiner Praxis erlebe ich immer wieder, wie herausfordernd es für viele Menschen ist, ihre Bedürfnisse klar zu benennen – oder sie von ihren Gefühlen zu unterscheiden. Kein Wunder, dass es in der Kommunikation häufig zu Missverständnissen kommt! Dabei ist es ein großer Unterschied, ob ich mein Gefühl oder mein Bedürfnis ausdrücke – auch wenn beides eng miteinander verbunden ist.

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Pflegegrad und mehr: Was genau ist eine Wohnraumanpassung?

Pflegegrad und mehr: Was genau ist eine Wohnraumanpassung?

Wenn Menschen älter werden oder durch eine Krankheit oder Behinderung in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, bleibt der Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben in den eigenen vier Wänden oft bestehen. Doch nicht immer ist dies ohne Anpassungen möglich – sei es durch eine unpraktische Badewanne, fehlende barrierefreie Zugänge oder andere Hindernisse im Wohnraum.

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Pflegegrad und mehr: Was ist eigentlich ein Entlastungsbetrag?

Pflegegrad und mehr: Was ist eigentlich ein Entlastungsbetrag?

Wenn ein Mensch pflegebedürftig wird, übernehmen Angehörige oft die Betreuung und Pflege zu Hause. Dies erfordert jedoch viel Zeit, Geduld und Kraft. Um Angehörige zu entlasten, kann die pflegebedürftige Person über seine Pflegeversicherung einen Entlastungsbetrag (SGB XI, § 45b) in Anspruch nehmen.

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Pflegegrad beantragen – Warum viele Betroffene zögern

Pflegegrad beantragen – Warum viele Betroffene zögern

In meiner Praxis begegne ich immer wieder einer besorgniserregenden Situation: Viele Menschen, die eigentlich Anspruch auf Pflegegeld hätten, stellen keinen Antrag bei ihrer Pflegekasse. Die Konsequenz? Die Betroffenen erhalten nicht die Unterstützung, die sie benötigen, und ihre Angehörigen geraten zunehmend an ihre Belastungsgrenzen. Doch warum kommt es dazu?

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Elke Strauß ist unter anderem Fachautorin für das Stadtmagazin Kölner BilderBogen